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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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den trinkenden Postrcitcr, wann nnd non wem er den Briefbekommen.Das weiß ich nicht, Herr, sagt' er spöttisch;was mir mein Postmeister gibt, das reit' ich ans die Stazionnnd damit Gott befohlen." Allerdings, sagte Walt und lasbegierig weiter:

Darauf sah ich Dich wieder ziehen, durch viele Oertcr,endlich in eine Kirche gehen. Der Genius schlüpfte wiedervoraus hinein. Abends standest Du auf einem Hügel, undnähmest im Städtchen Altfladnngen Nachtquartier. Hiersah ich vor der Wirthshansthürc Deine verherrlichte Gestalt,nämlich Deinen Genius, mit einem dunklen bchangnen Wesenkämpfen, dessen Kops gar kein Gesicht hatte, sondern überallHaare."

Gott! rief Walt, das wäre ja der Masken-Mensch!

Das Wesen ohne Gesicht behauptete die Thürc, aber derGenius fuhr als eine Fledermaus in die Dämmerung zu mirhinauf, sprengte dicht an meiner Wolken-Spitze seine Flügelwie Krcbsschccrcn ab und hinab nnd fiel als Maus oder Maul-wurf in die Erde (etwa eine Meile von Altfladungcn), undschien fortzuwühlen (denn ich sah cs am Wellcnbecte), biswieder zu Dir und warf unweit einer Kegelbahn einen Hügeauf. Es schlug acht Uhr in den Wolken um mich herum;da kam das Ungesicht zum Hügel und steckte etwas wie eineMaulwurssfalle hinein. Du aber warst hinterher, zogstsie heraus und fandest, indem Du damit blos den Erd-Gipselwegstrichest, einige hundert---jährige Fricdrichsd'or, die derGenius, Gott weiß aus welcher Tiefe und Breite, vielleichtaus Berlin, gerade an die Stelle für Dich hcrgcwühlt" . . .

Jetzt kam wirklich die Maske wieder. Walt sah sieschauernd an; hinter der Larve steckt gewiß nur ein Hintcr-

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