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14 (1848) Flegeljahre : drittes und viertes Bändchen
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sein Bruder-Kuß vcrriethen sein Inneres.Niemand, sagteeinst Walt zu ihm, kann rührender aussehen als du, wenndu eben die Milde in deine Feueraugen bringst; so kamenmir immer die Sparten vor, wenn sie mit ihren Flöten ansdas Schlachtfeld zogen."Es muß mir freilich lassen,sagte er, als wenn ein Seehund Mama sagt *), ja ich möchtees fast einen leisen pianen Sturmwind nennen. Aber ernst-haft zu sprechen, ich bin jetzt noch bei Konzert-Geld unddeswegen ein gutes frohes Lamm; mein Leben ist ein Buchvoll geschlagnen Goldes, die Blatter sind so weich und so be-weglich, freilich Gold-Blättchen auch, mein Kind!"

Walt nahm solche Reden gar nicht übel. Soweit indeßauch Vult das Lieben trieb da er sich für den nächstenund lachenden Thron-Erben des abgegangenen Freund-Grei-fens ansehen konnte- so merkte er doch, daß er darin sei-nen Bruder nur bezahle, nicht beschenke, und daß dieser ihmstets um einen warmen Tag voraus war.

Einst hörte Vult von seinem Klingeldraht er hießeine ganze Mädchen-Pension so die ganze heftige Schutz-rede wieder, womit der sanfte Walt gerade in der Licbes-Pause snr ihn gegen seine Antipathetiker an Neupeters Tafelausgetreten war. Walt hatte ihm nicht ein Wort davon ge-sagt wiewol aus Liebe nicht blos gegen den Bruder, son-dern auch gegen alle Welt, so wie er aus doppelter Liebe dasKabelschc Testament, das den Bruder ein wenig beleidigenkonnte, zu zeigen verweigerte. Vult drückte ihm beim Ein-tritt im Feuer der Liebe beide Achseln und machte solchemdadurch Luft, daß er die Neupeter'schcn scherzend handhabte.

') Nach Bcchstein lernt er Worte Papa re. murmeln