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da wir alle klar über die Verwicklung sprechen können, darfich dir sagen, daß dn durchaus rein und recht gegen denGrafen gehandelt; nur daß du zu wenig Egoismus hast, umirgend einen zu errathcn. Klothar hat fast großen — wahr-lich, ich greise heute niemand an, sondern schlage dir nach —Aber die Philosophen, junge gar, wie er, sind doch bei Gottden Augenblick egoistisch. Menschenliebendc Maximen undMoralien sind, weißt du, nur Scherwcnzel; ein Licht ist keinFeuer, ein Leuchter kein Ofen; dennoch uneint sämmtlichesphilosophisches Pack das Deutschland hinauf und hinab, sobaldes nur sein Talglicht in das Herz trage und auf den Tischsetze, so heize das Licht beide Kammern zulänglich."
„Lieber Vnlt — sagte Walt mit der allerzärtlichstenStimme — erlasse mir die Antwort; ich darf heute am we-nigsten über den unglücklichen Klothar aburtheilen, dem ichdas Schönste genommen, und der nun einsam in der Nachthinreiset mit nächtlichem Herzen in nächtliche Zukunft. Dubist rein, nicht ich; du kannst sprechen."
„So sprech' ich, sagt' er, der Philosoph hat sich diesenAbend gehäutet; und das bedeutet, wenn's Spinnen thun,klares Wetter. Apropos! häute dich, aber besser und phy-sisch!" — Das that Walt; jener hielt ihn, als er sich zumEntkleiden auf den Stiefelknecht stellte: „wie lächelt der Mond,sagte Vnlt, im Zimmer herum!" — Darauf setzte er hinzu:„stelle dich in den süßen Schein, und nimm wieder das Band-Ende zwischen die Zähne; jetzt siecht' ich dir dein Zöpflcin mitganz andern Empfindungen und Fingern als vorhin, pompöserKranskopf!" — Daraus schieden sie ruhig und liebreich.