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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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Amateur hielt ein Paar ähnliche herrliche Reliquien mit bei-den Händen in die Höhe, in der einen die Perücke, die ereinem Sänger ausgerauft, in der andern das natürliche Haar,was er darunter angetroffcn.

Um den liegenden Schnabelpfeifer häufte sich das Hand-Gemenge dichter; der Violoncellist suchte den Baß von weitemtief in ihn zu drücken, näherte sich aber dadurch dem heftigenFlötabck, womit sich der Deutsche wie mit einem Kopulir-reis, mit einer Fall- und Eselsbrücke an den Welschen anzu-schlicßcn strebte.

Den stehenden Sieger griff von hinten mit einem faulenTrommclbaß ein deutscher Zugtrompeter an zur Schandeder Deutschen, den aber wieder ein welscher Bassethornistvon hinten angriff zur Schande der Welschen; woraussich der Deutsche gegen den Welschen umkehrtc, so daß nunbeide in kurzem so glücklich waren, einander den Bruch, densie sich sonst bliesen, jetzt um einen Bruch der Nazioncn zuheilen mit den Instrumenten zu stoßen, wenn ich recht sah.

Ein feiger Stadtpfeifer griff in die Tasche und zog Mit-tclstücke heraus, die er als Feldstücke von ferne ans die bestenKöpfe warf, worauf ihm der Hosballetmeister mit dem Ser-,pcnt, den er sonst bläset, zu Ohren kam.

O Zwillingsbruder! wie wünscht' ich sämmtlichen Spitz-buben zu ihrem Mord und Todtschlag Glück!- Nur einVirtuose, der den Gyges-Ring scheinbarer Blindheit anhat,kann sehen, wie ihn Orchester auslachen und auskeltern vomKapclldiener an bis zum Kapellmeister, und wie sic, wenn ersie mühsam zum Spielen gewonnen und gcpresset, wieder ihrer-seits von ihm gewinnen und pressen. Meine einzige Angstunter dem Waffcntanz war, man möge mein Lachen und