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sein Selbstgespräch ein ganz junger Mensch, der seine ersteLiebe zur ersten Ehe machen will, in was er rennen könne.
Eben stellte sich der Buchhändler Pasvogel grüßend ne-ben den Notar, als Haydn die Streitrosse seiner unbändigenTöne losfahren ließ in die enharmonische Schlacht seinerKräfte. Ein Sturm wehte in den andern, dann fuhren warmenasse Sonncnblicke dazwischen, dann schleppte er wieder hintersich einen schweren Wolkcn-Himmel nach, und riß ihn Plötzlichhinweg wie einen Schleier, und ein einziger Ton weinte ineinem Frühling, wie eine schöne Gestalt.
Walt — den schon ein elender Gesang der Kinderwärte-rinnen wiegte und der zwar wenige Kenntnisse und Augen,aber Kops und Ohren und Herzohren für die Tonkunst hatte
— wurde durch das ihm neue Wechselspiel von Fortissimo undPianissimo, gleichsam wie von Mcnschcnlust und Weh, vonGebeten und Flüchen in unserer Brust, in einen Strom ge-stürzt, und davon gezogen, gehoben, untcrgetaucht, übcrhüllt,ubcrtäubt, umschlungen und doch — frei mit allen Gliedern.Als ein Epos strömte das Leben unten vor ihm hin, alle In-seln und Klippen und Abgründe desselben waren Eine Fläche
— es vergingen an den Tönen die Alter, — das Wiegenliedund der Jubelhochzeit-Gesang klangen in einander, Eine Glockeläutete das Leben und das Sterben ein — er regte die Arme,nicht die Füße, zum Fliegen, nicht zum Tanzen — er vergoßThränen, aber nur feurige, wie wenn er mächtige Thatenhörte — und gegen seine Natur war er jetzt ganz wild. Ihnärgerte, daß man Pst rief, wenn jemand kam, und daß vieleMusiker, gleich ihrem Notcnpapier, dick waren, und daß siein Pausen Schnupftücher vorholten, und daß Pasvogel denTakt mit den Zähnen schlug, und daß dieser zu ihm sagte:„ein wahrer ganzer Ohrenschmaus": für ihn ein so widriges