rock ziemlich ernsthaft ihn ansah. Vnlt war verschwunden.Der Jüngling flog bald mit seinem Bedienten auf schönenPferden davon. Aber der Notarius blieb als ein Seliger indiesem Josaphats-Thal zurück, ein geheimer stiller Bacchantdes Herzens. „Das ist ja gerade der Mensch, sagt' er heftig,den du feurig wolltest, so jung, so blühend, so edel, so stolz— höchst wahrscheinlich ein Engländer, weil er Philosophieund Schiffsbau uud Poesie wie drei Kronen trägt. LieberJüngling, wie kannst du nicht geliebt werden, wenn dn esv erstattest!"
Jetzt verschüttete die Abendsonne unter ihre Rosen dasThal. Die Musikanten schwiegen, von dem Spielteller dasSilber speisend, der umgclaufen war. Die Menschen zogennach Hause. Der Notarins ging noch eilig um vier leereTische, woran holde Mädchen gesessen, blos um die Freudeeiner solchen Tischnachbarschaft mitzunchmcn. Er wurde nunim langsamen Strome ein Tropfen, aber ein rosenrothcr Hel-ler, der ein Abendroth und eine Sonne aufsasite und trug.„Bald, sagt' er sich, als er die drei Stadtthürme sah, anwelchen das Abendgold herunter schmolz, erfahr' ich von meinemVnlt, wer er ist und wo — und dann wird mir ihn Gottwol schenken." Wie liebt' er alle Jünglinge auf dem Wege,blos des blauen wegen! „Warum liebt man, sagt' er zu sich,nur Kinder, nicht Jünglinge, gleichsam als wären diese nichteben so unschuldig?" — Ungemein gefiel ihm der Sonntag,worin jeder sich schon durch den Anzug poetisch fühlte. Dieerhitzten Herren trugen Hüte in Händen und sprachen laut.Die Hunde liefen lustig und ohne scharfe Befehle. Ein Post-zng Kinder hatte sich vor eine volle Kindcrkutsche gespannt,