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cr: „Du bist ja des Teufels, Götterchcn, und ein Engel imSchreiben. So fahre fort! — Ich habe auch (fuhr cr mitkälterer Stimme fort und zog das Manuskript aus der Tasche)diesen Morgen in unserm Hoppelpoppel oder das Herzgearbeitet, und darin ausgeschweift, so viel als nöthig für einerstes Kapitel. Ich will dir den Schwanzstcrn (so nenn' ichjede Digression) halb vorsagen — wenn du mich nur, o Gott,mehr zu gontircn wüßtest! — nicht vorlcscn, denn eben darum!Ich fahre im Schwanzstcrn besonders wild auf die jungenSchreiber los, die von dir abweichcn und in ihren Romanendie arme Freundschaft nur als Thür- und Degengriff derLiebe vorncn an diese so unnütz anbringen, wie den Kalenderund das genealogische Vcrzeichniß der regierenden Häuptervornen au die Blumenlcscu. Der Spitzbube, der Kränklingvon Schwächling von Helden will nämlich auf den erstenpaar Bogen sich stellen, als seufz' er ziemlich nach einemFreunde, als klaffe sein Herz nach einer Unendlichkeit —schreibt sogar das Sehnen nach einem Freund, wcnn's Werkin Briefen ist, an einen, den cr schon hat zum Epistolircn— ja er vcrräth noch Schmachtungen nach der zweiten Weltund Kunst; — kaum aber ersieht und erwischt die Bestie ihrMädchen (der Operngucker sieht immer nach dem Freundehin), so hat sie satt und das Ihrige; wicwol der Freund nochelendiglich mehrere Bogen nebenher mitstapeln muß bis zu demBogen Ix, aus welchem dem geliebten Freunde wegen einerTreulosigkeit des Mädchens frei gesagt wird, cs gebe aus derErde keiu Herz, keine Tugend und gar nichts. Hier spei' ich,Bruder, auf das schreibende Publikum Feuer; Spitzbube, sorede ich im Schwanzstern an, Walt, Spitzbube sei wenigstensehrlich und thue dann, was du willst, da doch dein Unter-