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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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Frauen stehen da? Der kleine Tanz ist erstarrt, sie hebensich zum Gang und schauen einander ernst ins schwere Ge-sicht? Nein, nein, spielet, ihr Kinder, gaukelt nur fort ineurem Traum, es war nur einer von mir.

Die Sonnenblume und die Nachtviole.

Am Tage sprach die volle Sonnenblume: Apollo straltund ich breite mich aus, er wandelt über die Welt und ichfolge ihm nach. In der Nacht sagte die Viole: niedrig steh'ich und verborgen und blühe in kurzer Nacht; zuweilenschimmert Phöbus milde Schwester aus mich, da werd' ichgesehen und gebrochen, und sterbe an der Brust.

Die Nachtviole bleibe die letzte Blume im heutigenKranz!" sagte Vult gerührt, weil die Kunst gerade so leichtmit ihm spielen konnte, als er mit der Natur, und er schiedmit einer Umarmung. In Watts Nacht wurden lange Vio-lenbeete gesäet an das Kopfkissen kamen durch die offneWand die Düste der erquickten Landschaft heran, und die Hel-len Morgcntöne der Lerche so oft er das Auge austhat,fiel cs in den blauen vollgestirnten Westen, an welchem diespäten Sternbilder nacheinander hinunterzogcn als Vorläuferdes- schönen Morgens.

No. 13. R i e s e n in u s ch e l.

Die Stadt ebamdrs Aarnie.

Walt stand mit einem Kopfe voll Morgenrots) auf undsuchte den brüderlichen, als er seinen Vater, der sich schon um