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machte mich ruhig, daß sic doch die Erbschaft, schlüg' ick) sieauch aus, nicht bekämen, und daß ja meine Eltern weit ärmersind und mir näher."
„Der zweite Grund — versetzte Vult — warum ich inHaslau verbleibe, hat mit dem ersten nichts zu thnn, sondernalles blos mit einer göttlichen Windmühle, die der blaue Acthertreibt, und auf welcher wir beide Brod — du erbst indcßimmer fort — so viel wir brauchen, mahlen können. Ich weißnicht, ob cs sonst nicht noch für uns beide etwas so angeneh-mes oder nützliches gibt, als eben die Aethcrmühle, die ichprojektircn will; die Frisirmühlcn der Tuchschccrcr, die Band-mühlcn der Berner, die Aloise ssiusrise oder Esclsmühlender Römer kommen nicht in Betracht gegen meine."
Walt war in größter Spannung und bat sehr darum.„Droben bei einem Glas Krätzer," versetzte der Vult. Sieeilten den Hügel auf zum Wirthshaus. Drinnen thatcn sichschon an einem Tische, der die Marschalls-, Pagen- und La-kaientasel war, schnelle Frcßzangcn auf und zu. Der Weinwurde auf einen Stuhl gesetzt ins Freie. Das weiße Tisch-tuch ihres verschobenen Soupers glänzte schon aus der wand-losen Stube herab. Vult fing damit an, daß er dem Modelleder künftigen Aethcrmühle das Lob von Walts gestrigen Streck-verscn voraus schickte — daß er sein Erstaunen bezeugte, wieWalt bei sonstigem Ucbcrwallcn im Leben, doch jene Ruheim Dichten habe, durch welche ein Dichter es dem Wafferren-nen der Baierinnen gleich thut, welche mit einem ScheffelWasser oder Hippokrcnc aus dem Kopfe unter der BedingungWettlaufen, nichts zu verschütten, und daß er fragte, wie erals Jurist zu dieser poetischen Ausbildung gekommen.
Der NotariuS trank mit Geschmack den Krätzer, und sagte