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13 (1848) Flegeljahre : erstes und zweites Bändchen
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aufgeschwungen und wäre bei seinen Anlagen zn Mathematikund Stubeusitzcn denn er las Sonntage lang draußen imReiche weit gekommen, hätt' er sich nicht au einem frohenMaricntage in einem Wirthshause in das Fliegenglas derWerber zu tief verflogen, in die Flasche. Vergeblich wollt' eram andern Morgen ans dem engen Hals wieder heraus; siehatten ihn scsi und darin. Er war unschlüssig, sollt' er hin-aus schleichen, und sich in der Küche die Vordcrzähne aus-schlagcn, um keine für die Patronen zum Regimcnte zu brin-gen, oder sollt' er lieber denn cs könnt' ihn doch dieArtillerie als Stückknccht faßen vor den Fenstern des Verb-und Wirthshauscs einen Dachsschlicfer niedermachcu, um un-ehrlich zu werden und dadurch nach damaliger Sitte kanton-frei. Er zog die Unehrlichkeit und das Gebiß vor. Alleinder erlegte Dachs machte ihn zwar aus den Werber-Händenlos, aber er biß ihn wie ein Zerberus aus seiner Gewerk-schaft aus.

Nu, nu, sagte Lukas in seinen Land-Bildern, liebereinen Schlitz in dem Strumpf aufgeriffen, als einen in derWade zugcnäht." So sehr floh er, wie ein Gelehrter,den Wehrstand.

Damals starb sein Vater, auch Schultheiß; er kam nachHause und war der Erbe des Hauses wie der Kronerbe desAmts; obwol seine Krongüter in Kronschulden bestanden. Inkurzem vermehrte er diese Krongüter beträchtlich. Er warfsich mit Leib und Seele aus das Üu8 versaß seine kanoni-schen Stunden an angeborgten Akten und gekauften Büchern,thciltc aus alle Seiten umsonst re^onsn aus, ganze Bogenund Tage laug jeden Schulzen-Aktus berichtete er schrift-lich, und kouzipirte und mundirte das Schreiben mit schöner