schrciber eines Harnisch ausgelesen; Ihnen mit bunten Farbendas Vergnügen zn schildern, daß ich mit solchen Arbeiten undMitarbeitern beehrt worden: dazu hatt' ich vorgestern, da ichmit Weib und Kind und allem von Meinungen nach Koburgzog und unzählige Dinge aus- und abzuladcn hatte, ganznatürlich keine Zeit. Ja, kaum war ich znm Stadtthorc undzur Hausthüre hinein, so ging ich wieder heraus aus dieBerge, wo eine Menge schöner Gegenden neben- und hinter-einander wohnen: „wie oft, sagt' ich droben, wirst du dichnicht künftig auf diesen Thabors verklären?"
Hier send' ich dem re. ec. Stadtrath die erste Nummer,Bl ei glanz überschricben, ganz ausgcarbeitet; ich bitte aberdie trefflichen Exckutorcn, zu bedenken, daß die künftigen Num-mern reicher und feiner ausfallen, und ich mich darin mehrwerde zeigen können, als in der ersten, wo ich fast nichts zumachen hatte als die Abschrift der erhaltenen Tcstamcntskopie.Das Katzensilber aus Thüringen habe ganz erhalten;nächstens läuft das Kapitel dafür ein, das aus einer Kopiedes gegenwärtigen Briefes, für die Leser, bestehen soll. Einweder zu barocker, noch zu verbrauchter Titel für das Werkist auch schon fertig; Flegeljahre ist cs betitelt. .
So hat denn die Maschine ihren ordentlichen Mühlen-gang. Wenn die Van der Kabclsche Kunst- und Naturalicn-sammlnng sieben tausend und zwei hundert und drei Stückeund Nummern stark ist, wie ich aus dem Jnventarium ersehe:so werden wir wol, da der Selige für jedes Stück sein gan-zes Kapitel haben will, die Kapitel etwas cinlaufen lassenmüssen, weil sonst ein Werk heraus käme, das sich längerausstrcckte als alle meine opern omnin (inclusive dieses) zu-sammengenommen. In der gelehrten Welt sind ja alle Kapi-