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10 (1848) Titan : erster Band
Entstehung
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zauberte jauchzctc Vivat iu den geblendeten Augen funkeltedie Zuversicht einer bessern Negierung und die Liebe für einenUngekannten. Der Graf, den ohnehin eine Menge feurig,so wie Schoppen trübe machte, glühte begeistert von Bruder-liebe und Thatcndurst; er sah die Fürsten wie Allmächtige ausihren Höhen walten und sah die blühenden Landschaften unddie heitern Städte eines weise regierten Landes aufgedcckter stellte es sich vor, wie er, war' er ein Fürst, mit dem schla-genden Funken ans der Zeptcrspitzc in Millionen verknüpfterHerzen aus einmal belebend und erschütternd stralcn könnte,indeß er jetzt so mühsam einige nächste entzünde er sah sei-nen Thron als einen Berg in Morgcnlicht, der schiffbare Strömestatt der Lava in die Länder hcrabgicßct und die Stürmebricht und um dessen Fuß Ernten und Feste rauschen erdachte sich's, wie weit er von einer so hohen Stelle das Lichtumhcrstrcucn könnte, gleichsam ein Mond, der nicht die Sonneam Tage verbauet, sondern ihr fernes Licht ans seiner Höheder Nacht znwirst und wie er die Freiheit, statt sie nurzu vertheidigen, erschaffen und erziehen und ein Regentseyn wollte, um Selbstrcgentcn *) zu bilden;aber warum binich keiner?" sagt' er traurig.

Edler Jüngling! geben denn dir deine Rittergüter keineUnterthancn? Aber eben so glaubt der kleinere Fürst, einHcrzogthum wollt' er ganz anders regieren, und der höhereglaubt cs von einem Königreiche und der höchste von der Uni-versalmonarchie.

Indeß zogen sich den ganzen sonderbaren unruhigen Tag

0 Antarchen; denn Monarchen oder Einhcrrscher sind von Selbst-herrschern etpmologisch verschieden.