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„Ich und meine Mutter wohnten gern in jedem Frühlingc„da." —
Nun waren sic im Scheide-Zimmer. Leider stand er somit ihr, die nichts sah, einige Sekunden fest und sah gerade-aus, willens, etwas zu sagen, bis die Mutter ihn aufwcckte,die für ihre von dem ganzen Abend so genährte Liebe eifrigeine abgetrennte Stunde am Tochterhcrzen suchte. — Undso war alles vorbei; denn beide schwanden wie Erscheinun-gen weg.
Aber Alban war wie ein Mensch, den ein herrlicher Traumverlasset und der den ganzen Morgen so innig-selig ist, aberihn nicht mehr weiß. — Und wie, steht ihm nicht Lilar offenund sieht er's nicht gewiß, sobald nur Liane cs auch sehenkann? —
Nie war er sanfter. Der aufmerksame Lektor legte indieser warmen fruchtbaren Säczeit einigen guten Samen ein.Er sagte, als sic miteinander noch in die Mondnacht hcraus-sahen, Albano habe heute fast blos stachlichte und sperrigeWahrheiten vorgebracht, die nur erbittern, nicht erleuchten.—Zu einer andern Zeit hätt' ihn der Gras befragt, ob er's wieFroulay und Uouvorot hätte machen sollen, die einander ganztolerant Thescs und Antitheses vortrugen wie ein akademischerRespondcnt und Opponent, die vorher bei einander logischeWunden und Pflaster von gleicher Länge bestellen, — aberheute war er ihm sehr gut. Augusti hatte so delikat und lieb-reich für Mutter und Tochter gesorgt — er hatte ohne Schwär-zen und Schminken viel Gutes, aber nicht hastig, gesagt undman hatte seinem Auseinandcrsctzcn ruhig zugchört — er hatteweder geschmeichelt, noch beleidigt. Albano versetzte also sanft:„aber erbittern ist doch besser, lieber Augusti, als cinwiegcn. —