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10 (1848) Titan : erster Band
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laute zitterten: so griff wieder der Teufel einen dissonirendenSeptimcnakkord:

Der Fürst, gnädiger Herr, (sagte der Minister zum deut-schen Herrn) wurde gestern heimlich beigesetzt; schon in achtTagen haben wir das öffentliche Begräbniß. Wir müsseneilen, weil die Suspension der Hoftrauer so lange dauert, bisdieHnldignng am Himmelfahrtstagc vorüber ist." Ichbin zu feurig, mich über den ewigen Zeremonienmeister Frou-lay auszulasscn, der auf der Sonne Laternensteuer eingetriebenhätte und Brückenzoll vor Parks- und Eselsbrücken; aber Al-bano, von so vielen inner» Seiten- und Streiflichtern geblen-det erinnert an Linnens Trauer über den alten Mann, anseinen Geburtstag, an das Herz ohne Brust und an den Wahn-sinn der Welt war nicht im Stande, so sehr er sich vor-gesetzt, in Sanstmuth und Lammskleidern vor Fronlay zu er-scheinen, letztere anzubehaltcn: sondern er mußte (und lauterals er meinte) gegen seinen Gegennachbar, den KirchenrathSchäpe, mit zu großer Jugcnd-Ergrimmung (die durch dasnach der Brudcrstimme sehnsüchtige Znhören Lianens nicht klei-ner wurde) sich erklären gegen viel gegen das ewige todteVexirlcben der Menschen gegen den zeremoniellen Hohneiner entseelten Gestalt gegen dieses Darben an Liebe blos

aus Vorspiegeln derselben-ach, sein ganzes Herz brannt'

auf seiner Lippe. . . .

Der redliche Schäpe, den ich oben einen Hallnnken ge-nannt, trat ihm mit mehreren Mienen bei. Aber ich garnicht; Freund Albano! du mußt erst noch lernen, daß die Men-schen, in Rücksicht der Zeremonien, Moden und Gesetze, gleicheinem Zug Schafe, iusgesammt, wofern man nur den Leitham-mel über einen Stecken setzen lassen, an der Stelle des Sta-