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vorbei, drehte das eiserne Gattcrthor auf und trat hastig iuden nächsten Laubcugang. Hier ging er, von einem Fackel-tanze leuchtender Hoffnungen begleitet, hin und her, aber seinAuge war ein Seh- und sein Ohr ein Hör-Rohr. Die Lau-ben-Allce wuchs oben guer über den Garten iu eine andre demWasscrhäuscheu nahe hinein; in diese trat er, um der Blindenoder vielmehr ihrer Leiterin nicht zu begegnen.
Es kam aber nichts. Freilich war er nicht wie der Mond— wie doch zu fordern war — um eine halbe Stunde spätergekommen, sondern gar um eine früher. Der Mond, dieserStern, welcher Weise voll Weihrauch zum Anbeten leitet, ließendlich breite lange Silberblättcr als Fcsttapetcn an LiancnsMorgenzimmer nicdcrfallcn — die Madonna ans dem Pallastewar in den Heiligenschein und Nonncnschlcier seiner Stralcneingeklcidct — die Ministerin stand schon am Fenster — dieNatur spielte das Larghetto eines magischen Abends in immertiefcrn Tönen — als Albano weiter nichts vernahm als einkleineres blos ans Klängen gemachtes, das aus dem Wasser-Häuschen, dem Lustsitze aller seiner Wünsche, kam und das ster-bend mit dem Frühlingstage vertöncn wollte. Aber er konntenicht crrathen, wer cs spiele; man hält' es herausbringcn kön-nen, daß cs Noquairol war, blos weil er nachher, wie ich er-zählen werde, nach der April-Sitte seines musikalischen Ge-lichters, aus dem Pianisfimo in ein zu wildes Fortissimohinaufsprang. Der vom Vater rclegirte Bruder konnte we-nigstens im Wasserhänschcn die thcuere Schwester sehen undtrösten und ihr seine Liebe und seine Reue zeigen; wiewolseine stürmische Rene eine zweite nöthig macht und am Endenur eine frömmere Wiederholung seines Fehlers war.
Obgleich die Phantasie Albano's eine Retina des Nni-