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10 (1848) Titan : erster Band
Entstehung
Seite
141
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des schönsten Buchs, (ich ' meine den Grafen) willst dumehr?

Allerdings; und er fand auch mehr, nämlich hinten imgothaischcn Taschcnkalcndcr aus den beiden Final - Pergament-blättcrn die Worte:Armenkonzcrt d. 21. Februar" undSchauspiel für die Armen d. 1. Nov." Ich habe ansmeiner Jagd nach Mysterien oft aus diesen Blättern die wich-tigsten aus dem Busche geklopft.Das ist ja meiner Schü-lerin Hand (sagte Faltcrlc) sic versäumt mit ihrer Mutterso was selten, wcil's der Minister nicht leidet, daß sie sonst

den Armen viel geben."-Haltet mich hier nicht mit

der Schönheit ihrer Handschrift auf da man ohnehin aufPergament und Schiefer schöner schreibt als aus Papier, undda gerade eine Gelehrte, ungleich den Gelehrten, mehr Kalli-graphie hat als Ungelehrte sondern lasset mich zur Wir-kung dieser Inkunabeln Liancns eilen, deren Sonntags-Buch-staben einen liebenden Menschen mit lauter inncrn HellenSonntagen bedecken, und deren Blätter an Heiligkeit denBriefen gleichen, die im Mittelalter vom Himmel ans die Erdefielen. Erst jetzt war ihm, als wenn der fliegende Engel, des-sen Schatten nur vorher über die Erde wcglief, die Schwin-gen falte und aus der Laufbahn des Schattens nicht weit vomStande Albano's die Niedcrfahrt halte. Er lernte den gothai-scheu Taschenkalcndcr auswendig.

Da er glaubte, Liane sei viel sanfter und besser als er,und da sic ihm wie der Hcspcrus vorkam, der unter allenPlaneten mit der kleinsten Exzentrizität um die Sonne geht,und er sich als der ferne Uranus, der'S mit der größten thut; und da er nicht ohne schamhafte Waugcu-Lohc daran den-ken konnte, einmal vor der moralischen Politur der Tochter und