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die Menschenliebe cs mache, hätte man nicht ihre noch heißere
Tochterliebe gegen die Mntter gesehn-guter Zesara, sag'
ich, wenn du das alles neben deinen Romanen vernimmst undnoch dazu von der Schwester deines Noquairols — weil jeder,wenn cs nur halb praktikabel ist, sich gern mit der Schwesterseines Freundes cinspinnt in Eine Chrysalidc — und nochübcrdicß von einem Mädchen in der geheiligten Lindcnstadt,um welche Don Gaspard, wie die alten Preußen*) um ihreGöttcr-Haine, noch mystische Vorhänge hcrumzicht — und wasärger als alles ist, gerade nach deinem 16'/, Jahre, Zcsara,wo schon die MoussonS und Frühlingswindc der Leidenschaftenüber die Blutwellcn fahren! Denn früher freilich war's aller-dings von dir mitten im gelehrten Kränzchen von so vielenLinguisten — d. h. von Büchern der Linguisten — von Eklek-tikern — Ober-Rabbinern — von 10 Weisen aus Morgcn-nnd aus Griechenland — und wegen der ungemein blenden-den Epiktets lampen, die das gedachte Wciscn-Dezcmviratam Tags-Sterne der Weisen angczündet hatte, da war'swenig zu vermuthcn, daß dir Amors Turiner Lichtchen, daser noch unansgebrochcn in der Tasche hatte, sehr ins Augefallen möchte! — Aber jetzt, mein Lieber, jetzt, sag' ich! —Wahrlich, nirgends war cs uns allen weniger übel zu nehmen,w.cnn wir ungemein attcnt darauf sind, was er im Listen Zy-kcl macht, als im zwanzigsten.
*) Arnolvs Kirchcngeschichte von Preußen. 1. B.