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10 (1848) Titan : erster Band
Entstehung
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Lebensweg eine dunkle Sackgasse ist dem aber heimlich einermeiner Gesandten und Spione mit einem biographischen Hohl-spiegel nachgcht, welcher des Mannes Unterkleider und Schrittein meine, an dreißig Meilen abliegcnde Studirstube hinein-spicgelt es kann mir der Fall aufstoßen, sag' ich, daßein solcher entlegner Mann zufällig vor den Ladentisch desBuchhändlers tritt und in meinem Werke, das rauchend ansdem Backofen dort liegt, sich mit seinen Haaren, Knöpfen,Schnallen und Warzen so deutlich ans der 371. Seite abge-bildet findet, als man aus den Steinen in Frankreich die Ab-drücke indischer Pflanzen antrifft. Es thnt aber nichts.

Leute hingegen, die mit mir an Einem Orte wohnen,welches sonst die Höfcr thatcn, kommen gut davon; dennneben mir halt' ich keine Gesandten.

Aber eben dieser Vorzug, daß ich meine Geschichten nichtaus der Luft greife, sondern aus Depeschen, nöthigt mich,mehr Mühe anzuwendcn, sic zu vcrziffern, als andere hätten,sie aufzuschmücken oder auszusinnen. Kein kleineres Wunderals das, welches das Mauersche Geheimniß und die unsicht-bare Kirche und die unsichtbare Loge vergittert und verdeckt,schien bisher die Entdeckung der wahren Namen meinerHistorien abzuwenden, und zwar mit einem solchen Glücke,daß von allen bisher an die Verlagshandlungen cingeschicktenmit Muthmaßungcn gefüllten Brieffclleiscn keines Mäusemerkte. (Und recht zum Vortheil der Welt; denn sobald z. B.einer die in der besten Verzifferungskanzlci verzogenen Namender ersten Bände des Titans auscinanderringelt, so stoß' ichdas Dintcnsaß um und gebe nichts mehr heraus.)

Aus den Namen ist bei mir nichts zu schließen, weil ich diePathen zu meinen Helden auf den sonderbarsten Wegen presse.