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„sächsischen Fristen zn Werke schritt, quälten und störten poe-tische Schwingen sehr. — Und ist's denn so unerklärlich und„so schlimm? —> Der gute Reichsstädter bindet eine Serviette„vor, wenn er weinen will, damit er die Atlasweste nicht be-„tropst, und die Thräne, die ihm auss Kondolenzschreiben ent-fallen, stippet er wie jede dunklere Jntcrpnnkzion: was Mun-ter, wenn er gleich dem Wildmeister keine schönere Blume„kennt als die hinten am Hirsche, und wenn ihn die poeti-„schen Veilchen gleich den botanischen *) mit gelinden Brech-„kräftcn angrcifcn. . . . Das wäre meines Bedünkens wcnig-„stens Eine Art, den Tadel abzulehncn, womit man uns„Deutsche anschmitzt."
7. Z Y k c l.
Welche sonderbare Nacht folgte auf diesen sonderbarenTag! — Alle gingen, vom Reisen schläfrig, der Ruhe zn;blos Albano, in welchem der heiße volle Tag nachbrannte,sagte dem Ritter, daß er heute mit seiner Brust voll Feuernirgends Kühlung und Ruhe finde als unter den kalten Ster-nen und unter den Blüten des welschen Frühlings. Er lehntesich auf der obersten Terrasse an eine Statue neben einemblühenden Dockengeländer aus Zitronen an, um die Augenunter dem Sternenhimmel schön zu schließen und noch schönerzu öffnen. Schon in seiner frühem Jugend halt' er sich, sogut wie ich, aus die welschen Dächer warmer Länder gewünscht,nicht um als Nachtwandler, sondern um als ein Schläfer dar-auf zu erwachen.
') Die Jpccacuanha gehört zum Veilchengeschlcchte.
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