Druckschrift 
10 (1848) Titan : erster Band
Entstehung
Seite
26
Einzelbild herunterladen
 

26

6s In veritL nennen den Jcsnitergcncral Gott die Jcsui-ten Menschen nnd die Nichtjesuitcn Thicrc. Schoppehorchte mit einem fatalen Kräuscl- nnd Schnörkelwerke ansdem Gesichte zn; er hassetc Höfe bitter. Der Jüngling Al-bano dachte nicht viel besser; ja da er gern wagte, lieber mitdem Arm des innern Menschen als mit den Fingern desselbenarbeitete und anpackte, und vor den Schneepflug nnd die Egge-nnd Säcmaschinc des Lebens gern Streit- nnd Donnerrossevorspannte, anstatt eines Zugs tüchtiger Filial- nnd Acker-pferde: so könnt' er Leute, die vorsichtig nnd bedächtig znWerke gingen nnd die lieber lackirte Arbeit nnd leichte Franen-zimmerarbcit machten als Herknlesarbeiten, nicht sonderlichleiden. Glcichwol mußt' er für die auf einer schönen Selbst-ständigkeit ruhende Bescheidenheit Augusti's, der kein Wortvon sich selber sprach, so wie für seine Rcisckcnntnisse, Achtungtragen.

Ccsara beiläufig, in diesem Zykel will ich ihn nochmit C, der spanischen Orthographie zu Gefallen, schreiben;aber vom vierten an wird er, weil ich in meiner keines ge-wohnt bin und mich im langen Buche nicht ewig verschreibenkann, mit einem Z geschrieben Ccsara konnte den Lektornicht genug über seinen Vater abhören. Er erzählte ihm dieletzte Handlung des Ritters in Rom, aber mit einer irreligiö-sen Kälte, die im Jüngling eine andere wurde. Don Gas-pard wettete nämlich mit einem deutschen Nunzius Gemäldegegen Gemälde, daß er einen gewissen Deutschen ^Angustiwollt' ihn nicht nennen), dessen Leben nur ein längerer mo-ralischer Kothmonat in Epiknrs Marstallc war, in zwei Tagen,ohne ihn zu sehen, ans so lange bekehren wollte, als derNunzins verlangen würde. Dieser wettete, ließ aber den