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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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als über große Menschen unterhielt, und daß ihm ein Messiasthcurer war, als eine Mcssiade, und Plntarch lieber, als La-ntus. Er war und handelte selber in Paris.so lange bei demNiederrcißen der Bastille mit, als die Stadt noch nicht in einegrößere durch die Bergpartei verkehrt war. Da ich nunwußte, daß er nach seinem weltlichen Heiligenkalcnder die Ge-burt-, Todes- und Thaten-Feste großer Menschen feiertezu welcher stillen Feier er nichts gebrauchte, als ihre Ge-schichte, ihr Bild, und sein Herz und daß er folglich auchdas unbewegliche Jubelfest von Corday's Todestag, den I7teuJuli, begehen würde; und da mir ferner bekannt war, daßman ihn in seinem unausgesetzten Allerheiligen-Tag doch im-mer stören würde, man komme, wenn man wolle: so ging icham 17tcn Abends zu ihm, wiewol bloS um meinen in ein hi-storisches Bildniß der Taghciligen Oorlln^ verwandelten Aus-zug aus dem lVIoniteur darznbringcn und vorzulesen. Eigent-lich brachte ich ihm weniger eine Gabe, als ein Opfer, da ichunter dem Zusammcnstcllen mich von dem Älonitenr 1793 mitunbeschreiblichem Ekel vor der damaligen Bluttrunkeuheit derblutdürstigen Bergpartei, vor deren leerem, betrunkenen Schwaz-zcn. Poltern und Taumeln mußte erfüllen lasten.

Als ich ankam, traf ich schon seinen Regicrungpräsidcntcnbei ihm an; einen rechtlichen, kühlen Mann, der Zeit undRaum gefunden, zwischen seinen Aktenstößen sogar Kants me-taphysische Sittcnlehrc aufzulegen und aufzuschlagcn erschien seinen regierenden Herrn fast nur zu besuchen, um ihnzu bekriegen und abzusetzen in der Philosophie. Jndcß ebenweil nur die poetischen Grundsätze des Grafen, nicht aber des-sen besestigt-fortdringende Handlungen den prosaischen Grund-sätzen des Präsidenten zuwider liefen: so schloß sich dieser aus