mcnt- und Ehrcngclder wol nicht ergiebiger verwenden könnte,als blos für Botenmeister, nämlich für Pfennige- und Deut-meistcr, für Thaler-, Kronen-, Adolphd'or- und Croren-^)Meister, welche man um diese Summen gewänne und in dieAuslande verschickte, um da die beträchtlichsten Beiträge zu.Luthers Denkmal in Mansfeld einzutreibcn. Gott! wenn wiruns nur ausmalen, daß bloße fünf Lords in London von demBoten erobert würden zur Unterschrift — bevor sie selber mitden andern von der Landung Napoleons erobert wären: —so langte dieses ja zu, daß wir das Quintupel des ausgegeb-neu Botenlohns, nämlich des bisher eingenommenen Ehrcn-solds für Luther, cinzustccken bekämen! Sesostris Aufschriftauf seinen Tempeln: „kein Eingeborner arbeitete daran," über-trüge wol jeder mit wahrem Vergnügen auf den Lutherischen,
Ich theile jetzt — da mich die Mansselder Gesellschaft,wenn nicht im besten, doch in ihrem Style, so dringend dazuanfsordert — meine Ideen über den besten Verbrauch derEhrensumme mit, welche durchaus in zwei große Klaffen zer-fallen; in der ersten werden die Vorschläge gethan, etwas vonihr übrig zn behalten, wenn man Luthern das Seinige setzt;in der zweiten die, wodurch gar die ganze Summe gespart wird.
Ich beginne bei der ersten. Zu verwundern ist's — abernoch zu helfen, da wir Geld haben in Mansfeld — daß wirüber Luthern einen ganz höhern Mann zu ehren vergessen,dem er selber, wie jeder große Mann, seine Bildung ver-dankt —- einen Mann, der bis aus den jüngsten Tag sortwirkt,so lange noch ein lebendiger Mensch existirt — der uns eigent-lich zu Menschen machte — einen Stammbaum aller Stamm-
0 Eine Crore in Ostindien macht 100 Laks.