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aber der feste Glanz stand im binnen Osten noch, und war die
— Sonne.
Der Kranke stand nnten im Garten, der erste herbe, gif-tige Traum hatte ihn hinabgcdrängt — die Morgenluft wehte
— das Feuer war gelöscht — sein Fieber war geheilt undsein Herz in Seelenruhe.
Und wie die Qual des Fiebers den höllischen, und derSieg der Natur den himmlischen Traum geboren; und wiewieder der folternde Traum den Schcidepnnkt, und der labendedie Genesung beschleunigt hatte: so werden auch unsere geisti-gen Träume unsere Seelcnfieber nicht blos entzünden, sondernauch kühlen und heilen, und die Gespenster unseres Herzenswerden verschwinden, wenn wir von seinen Gebrechen genesen.
IX.
Wünsche für Luthers Denkmal,
von
M u s u r u s.
Ein gewisser, mir ganz unbekannter Mnsurus — Ehren-mitglied von mehren Ehrcnkörperu deutscher Gesellschaften fürDeutsche — schickte mir vor einigen Wochen einen Aufsatz überdie Tcmpelkollcktc *) zu Luthers Denkmal zu. Da ich nun
*) Damals, als ich diese „Wünsche" in einer Monatschrift, diein Berlin 1805 herauskam, drucken ließ, waren, nach mehrenJahren Kollektircns, 6000 Thaler aufgebracht.
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