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nichts Neues und nichts Altes, indessen doch eine geistigeThätigkcit, obwol die leichte der Gewohnheit, so wie ein Vir-tuose ohne große geistige Anstrengung nach dem Generalbassephantafirt, den er doch mit großer erlernte. Buxton, dereine Zahl von 39 Ziffern im Kopse mit ihr selber mnltipli-zirte, sank nach tiefen Rechnungen in tiefen Schlaf. DieAlten hatten an den Bettstellen das Bildniß Merkurs, diesesRechners und Kaufmanns, und thaten an ihn das letzte Ge-bet. Es läßt sich wetten, daß niemand leichter cinschläst,als ein Mathematiker, so wie niemand schlechter, als einVerse- und Staatsmann.
Allein dieses Leibnitzische Zählen wird an schwachen Schlä-fern nnsers Jahrhunderts nur mittelmäßige Wunder thun,wenn man entweder schnell, oder über hundert (wodurch esschwerer wird), oder mit einiger Aufmerksamkeit zählt. Ebenso muß man, wie höhere Rechenkammern, nichts danach fra-gen, daß man sich verzählt. Unglaublichen Vorschub thutaber dem Schlafe ein kleiner, meines Wissens noch unbekann-ter Handgriff, nämlich der, daß man im Kopfe die Zahlen,welche andere Schläfer schon fertig ausgeschrieben anschauen,selber erst groß und langsam hinschreibt, auf was man will.Verfasser dieses nahm dazu häufig eine lange Wetter- oderauch Störstange, und zeichnete, indem er sie am kurzen He-belarme hielt, mit dem langen oben an das Zifferblatt einerThurmnhr (indeß ist Schnee eben so gut) die gedachten Zah-len an, so lang und so dick, daß er sie unten lesen konnte.Diese so unendlich einförmige Langsamkeit der Operazion isteben ihr punctum salions, oder Hüpfpunkt, und schläfert sosehr ein; und was das Lächerliche dabei anlangt, so geht woljeder im Bette darüber hinweg. Einem solchen Langsam-