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leeres Gedärm, kam von dem Maststücke auch nichts anderszu, als was sie schon in sich selber herumführtc. In denOpserschalen, welche die Künstler den alten römischen Kaisern,wie dem dorischen Fries, anbildcn und anmalen, behaupteteich stets, daß sic nicht das Ausgicßcn, sondern das Ein-schöpfen verstellten. In der Natur fließt zwar von denBergen den Thälern fette Erde zu, aber im Staate mästenbesser die Tiefen die Höhen. So ist der päpstliche Thronzwar ein Hnngcrthnrm, aber nicht für den Bischof Hattodroben, sondern für die zappelnden Kirchenmäuse unten, dienicht hinaus können.
Betrübtes Trauer - und Eßgclag! Du seufzest unter demGenuß des Lcichcnmahls, womit du das Abscheidcn nnscrsMagen feierst, und die Bissen treiben dir Thräncn ans.Wische sic ab, setze deine Trauer darein, daß du in den Fuß-tapfcn des hingcgangencn Gliedes wandelst. Ihr wisset. Leid-träger, daß ihr im Kirchenschiff, eurem Proviantschiff, nichtumsonst fahret, sondern daß euer Leben ein langes Nachtisch-gebet sehn soll, hingebracht nicht in gelehrter Zerstreuung,sondern in genossener. Da der Klerus-Magen in den Klostcr-Prytancen der erweichende Vogelkropf am Staats - Phönixscyn soll; da die Kirche auch blos darum, wie Epikur undandere Alte, so oft fasten läßt, um den Hunger zu reizen,und sie euch sogar das Gelübde des Schweigens unter demEssen anflegt, damit euch alles besser zuschlage: so seid ihrverbunden, der großen Welt voranzugchen, die so schwacheEßlust und doch so viel zu essen hat; weil sie das Brokardi-kon Marcians nicht blos ans Dokumente einschränkt: nonsolent, guas kibanclant, vitiaro scrlpturno, d. h. es thutnichts, was zuviel dasteht. — Ritter Michaelis bewies, daß