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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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verbadct würden. StrykiuS wußte, als ein leise auftrctcndcrMann, durchaus nicht,,wie er aus Deutsch (zumal da, außerdem eignen Namen, wenig Latinität in ihm war) zugleich dieOhren seines Gastes bewirthcn, und die der Nachbarinnenbeschirmen sollte.Beim Essen, sagte eine ältliche Landjun-kerin, hörte sich dergleichen sonst nicht gut."Wenn Siecs des Ekels wegen meinen, versetzte der Doktor, so biet' ichmich an. Ihnen, noch ehe wir vom Tisch ausstehen, ins Ge-sicht zu beweisen, daß es, rein genommen, gar keine ekelhafteGegenstände gibt; ich will mit Ihnen, Scherzes halber, bloseinige der ekelhaften durchgehen, und dann Ihre Empfindungfragen." Nach einem allgemeinen, mit weiblichen Flachhäudenunternommenen Niederschlagen dieser Untersuchung stand erab davon.

Gut, sagt' er, aber dicß sei mir erlaubt zu sagen, daßunser Geist sehr groß ist, und sehr geistig, und unsterblichund immateriell. Denn wäre dieser Umstand nicht, so waltetedie Materie vor, und es wäre nicht dcnklich; denn wo ist nurdie geringste Nothwendigkeit, daß bei Traurigkeit sich geradedie Thräncndrüse, bei Zorn die Gallendrüsc ergießen? Wo istdas absolute Band zwischen geistigem Schämen und den Adern-klappen, die dazu das Blut auf den Wangen eindämmen?Und so alle Absonderungen hindurch, die den unsterblichenGeist in seinen Thaten hienieden thcils spornen, theils zäu-men? In meiner Jugend, wo noch der Dichtcrgcist mich besaßund nach seiner Pfeife tanzen ließ, da crinuer' ich mich nochWohl, daß ich einmal eine ideale Welt gcbauet, wo die Naturden Körper ganz entgegengesetzt mit der Seele verbunden hätte.Es war nach der Auferstehung (so dichtete ich); ich stieg ingrößter Freude auS dem Grabe, aber die Freude, statt daß sie