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tcr ab, als Tochter und als Mädchen; sie kannte seine LuthersTischreden. Der Edelmann wendete diese Wendung ganz an-ders: „o! sie bat schon Recht, die Zarte, dacht' er; jetzt inGegenwart eines Fremden, nämlich des Vaters, verbirgt sicihre Wärme weniger; neben dem einsamen Geliebten scheuetdie einsame Liebende jedes Wort zu sehr, und wartet auffremde kühlende Nachbarschaft; o Gott, wie errath' ich dießso sehr, und doch leider mich kein Hund!"
Endlich, hoff' ich, ist Hoffnung da, daß Mittags gegessenwird in Maulbronn, in der 23sten Summe!.
23. S u'm m u l a.
Ein Brief.
Herr v. Nieß führte seine schöne Tischgenossin in dieglänzenden Eßzirkel an eine Stelle, wohin das väterliche Ohrnicht langte. Der Eßsaal war die grüne Erde, mit einemvon Laubzweigen durchbrochenen Stückchen Himmel dazu. Lust-beklommen überflog Theoda mit dem scheuen Auge die wal-lende Menge, in der weiblichen Hoffnung, ob doch nicht zu-fällig daraus der Gehoffte ausfliege. Ihre Seele quälte, sehntesich immer heftiger, und immer unverständiger; ihr war, alsmüsse er überall gehen und sitzen. In diesen Frauen-Rauschhinein reichte nun der Edelmann den Brief, den Thcudobachan ihn geschrieben. Mehr bedurfte ihre Seele nicht, um denTisch-Trompeten leise nach zu schmettern, um das Erden-