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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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jetzo fährt der Räuber seinem Galgen zu jetzo hängter ruhig herab und er pries die Potzneusicdler glücklich,die um den Nabcnstcin stehen und alles genießen konnten.

Es war eigentlich nicht sehr zum Aushalten mit ihm andiesem Morgen, und er merkte an, nur um verdrießlicheDinge vorzubringcn, cs gebe schmerzhafte Erinnerungen, dieman so wenig vergesse, wie die erste Liebe; so könn' er z. B.,erzählte er, bis diesen Morgen nicht ohne vieles Schmerzge-fühl daran denken, daß er einmal in Holland, aus einer Treck-schuytc fahrend, einem Häring den Kops abgcbisscu, um denRumpf auszuspeiscn, aber im Vergreifen den köstlichen Häringselber am Schwänze inS Wasser geschleudert, und nichts be-halten habe, als den Kopf:nach diesem Häring sehn' ichmich ewig," sagte er.Mir ganz denkbar, sagte Rieß,denn cs ist traurig, wenn man nichts behält, als den Kopf."

Als sic alle endlich in dem unmittelbaren Fürstenthüm-chcn Großpolei (jetzo längst mediatiflrt) den letzten Berghinab fuhren ins Bad Maulbronn, das ein Städtchen ausLandhäusern schien, und als man ihnen vom Thurme, gleich-sam wie zum Essen, blies: so mußte den drei Ankömmlingen,wovon jede Person sich blos nach ihrer Ziel-Palme scharfumsah, nämlich:

die erste, um angebetct zu werden,die zweite, um anzubetcn,die dritte, um auszuprügcln,

ganz natürlicherweise die präludircnde Bad-Ouvertüre der er-sten Person, Nicß, als eine Famatrompcte erklingen; der zwei-ten, Theoda, als ein Verwände!- oder Mcßglöckchcn zum Nic-dcrfallen, und der dritten, Katzcnbcrgcr, als eine Jagd- oderauch Spitzbubenpfcife zum Anfallen.