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15 (1849) Dr. Katzenbergers Badereise : nebst einer Auswahl verbesserter Werkchen
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-er t)IIe. Schurmann welche nur naturhistorischen LaienNeuigkeiten seyn können im ganzen Wirthshause (demKellner schlich er deshalb in den Keller nach) umher gestöbert undgewittert, um fette, runde Spinnen zu erjagen, die für ihn(wie für das obengedachte Paar) Landanstcrn und lebendigeBouillon-Kugeln waren, die er frisch. Ja er hatte sogar,um den allgemeinen Ekel des Wirthshauses, wo möglich, zu-recht zu weisen vor den Augen der Wirthin und der Auf-wärts reife Kanker auf Scmmclschnittc gestrichen und sie auf-gegeffcn, indem er Stein und Bein dabei schwur um mehranzuködcrn sic schmeckten wie Haselnüsse.

Glcichwol hatte er dadurch weit mehr den Abscheu alsden Appetit, in Betreff der Spinnen und Seiner-Selbst, ver-mehrt, und zwar in solchem Grade, daß er selber der ganzenWirthschaft als eine Kreuz-Spinne vorkam, und sie sich alsseine Fliegen. Als er daher später einmal versuchte, demKellner nachzugchcn, um unten aus den Kellerlöchern seinernsnsn nmlnilntorin, sein Kanonenfutter zu ziehen: so blickteihn der Bursche mit fremdem, wie geliehenem Grimme an undsagte: Frcss' Er sich wo anders dick, als im Keller!

Nichts bekümmerte ihn aber weniger, als sauere Gesichter;der gesunde Sauerstoff, der den größeren Bcstandtheil seinesin Worte gebrachten Athcms ausmachte, hatte ihn darangewöhnt.

Die Wirthin gab sich alle Mühe, unter dem frohen Gast-mahlc ihn von Thcoda und Nicß recht zu unterscheiden zu sei-nem Nachthcilc; er nahm die Unterscheidung sehr wohl aufrind zeigte große Lust, nämlich Eßlust; und ließ, um wenigerder Wirthin als seinen Leuten etwas zu schenken, diesen nichtsgeben, als seine Tafclrcste. Die Wirthin ließ er zusehen.