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„Nicht ganz ohne die letztere," sagte die Gräfin, welchewährend des Abends zu geheimer Unterredung mit JulianPeveril Gelegenheit gehabt hatte. „Ein gewisser Major Brid-gcnorth, der, weil Ihre Majestät, fernere Untersuchungen überdiese Umstände aufgeben, die er außerdem abzuwarten geson-nen war, wie wir hören, England für immer zu verlassenbeschlossen, hat kraft des Gesetzes das Eigenthumsrecht überdie alten Erbgüter Peveril's erlangt, welche er den Be-sitzern, nebst andern vielen schönen Ländereien, unter der Be-dingung zurückzugeben wünscht, daß unser Julian sie alsHeirathsgut seines einzigen Kindes annehmen will."
„Bei meiner Treue," sagte der König, „sie muß eineschlechte Dirne sein, wenn Julian sie unter solchen schönenBedingungen anzunehmen genöthigt werden muß."
„Sie lieben einander wie Liebende der neuesten Zeit,"sagte die Gräfin, „aber der tapfere alte Ritter will nichts vonder Verbindung mit einer Puritanerin wissen."
„Unsre königliche Empfehlung soll das schon in Ordnungbringen," sagte der König; Ritter Gottfried Peveril würdenicht so oft auf unfern Befehl Beschwerden übernommen ha-ben, um jetzt unsre Anempfehlung auszuschlagen, wenn siekommt, um ihn für allen seinen Verlust zu entschädigen."
Wenige Wochen nachher läuteten die Glocken von Mar-tindale-Moultrasfie zur Verbindung der Familien, von derenGütern dieser zusammengesetzte Name herstammt; das Feuerdes LeuchtthurmS des Schlosses loderte hoch über Hügelund Thal, und ermunterte zur Freude alle Nachbarn desUmkreises.
Druck der C, Hoffmann'scheu Officin in Stuttgart.