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21 (1852) Peveril vom Gipfel
Entstehung
Seite
541
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und vor einer zweiten St. Bartholomäusnacht auf den Land-straßen Londons, zu bewahren. Aber dann erklärte er, essei die lautere Auslegung des englischen Gesetzes, daß, jeschlimmer das Verbrechen wäre, um so stärker das Zeugnißsein müßte. Hier wäre der Fall der Mitschuldigen unter-sucht, während die Hauptschuldige (denn so muffe er die Grä-fin von Derby nennen) noch nicht überführt sei; und wasDoctor Oateü betreffe, so habe er nur von Sachen gespro-chen, welche diese edle Dame persönlich angingen, derenWorte, wenn sie solche in der Leidenschaft gebrauchte, nurein Ausbruch weiblicher Empfindlichkeit gewesen sein möchten. Was den dritten Gefangenen, Kotkrickum Minimum, betrifft(fuhr er fort), so muffe er sagen, daß er auch nicht einenSchatten von Argwohn gegen ihn finde. Man dürfe ihn nuranschen, um das Gegentheil zu schließen so ein Geschöpfsei, nach seinem Alter, reifer zum Grabe, als zu einerVerschwörung, und passe, bei seiner Größe und Figur,eher für einen Guckkasten, als für die Geheimnisse einesComplotS."

Hier erhob der Zwerg seine Stimme gegen den Richter,und schrie ihm die Versicherung zu, er sei, so einfältig,als er hier fitze, in sieben Complote zu Cromwells Zeit ver-wickelt gewesen, und zwar, wie er stolz hinzusctzte, nebsteinigen der längsten Männer von England. Die unnach-ahmliche Miene und Geberde, womit Ritter Gottfried Hud-son diese Prahlerei begleitete, brachte Alle zum Lachen,und vermehrte die Lachlust, so daß unter erschütterten Sei-ten und feuchten Augen der allgemeine Ausspruch Nicht-schuldig erfolgte, und die Gefangenen von den Schrankenentlassen wurden.

Aber ein wärmeres Gefühl erwachte unter denen, welche