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aus, daß sie die Sachen sehr weitäufig tractirt. Hierzukommt, daß unser Gesandter der arbeitsamste unter allenist, welches natürlicher Weise auch auf mich einen großenBezug hat. Viele von meinen Beschäftigungen sind sehrunangenehm und verdrießlich. Man ist nichts mehr alseine Maschine, welche sich bewegt, wenn es anderewollen, und so auch wieder stille steht. Das Bewußt-jevu, auf solche Art gearbeitet zu haben, hat gar wenigbefriedigendes. Nicht studieren, die Wißbegierde nichtstillen, die Seele nicht erheben zu können; Freunde zuhaben und nicht an sie schreiben, nicht zu ihnen gehenzu können; die Zeit des Frühlings, des kühlen Morgensoder der erquickenden Dämmerung rc. zu fühlen, schätzenzu wißen, aber nicht zu genießen, u. s. w. Sagen Sie,ist das nicht bitter. So viele um sich sehen, gegen dieman auö Pflicht mißtrauisch und zurückhaltend seyn muß.
— In einer Stadt zu seyn, wo wenig Geschmack, —wo Gelehrter- Ahnen- und Stolz auf niedrigen Gewinn,Härte gegen anderer Unglück, Cabale rc. Tyrannisiren rc.
— Da ist der Ort die Standhaftigkeit zu üben, dasBöse zum Guten zu benutzen. — Einen Augenblick binich unzufrieden darüber, in dem andern tadle ich michselbst. Ich suche meinem Schicksal Trotz zu bieten. MeineGeschäfte erpedire ich so geschwind, wie möglich, underzwinge mir einige Muße. Ich gehe spät zu Bette, undstehe früh wieder aus. In solcher Muße ziehe ich meine