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Goethe und Werther : Briefe Goethe's, meistens aus seiner Jugendzeit ; mit erläuternden Documenten
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hingehn. Es hatte sich aber zuletzt recht artig gemacht.Nur Schade daß ich mich trennen mußte.

Er schreibt mir oft. Herder ist jetzt in Rom; auchunsre verwittibte Herzogin ist dort vor kurzem angelangt.

Riedel ist ein sehr guter Mann und findet sichimmer besser. Anfangs hatte er in mehr als einem Be-tracht einen schweren Stand. Es löst sich aber alleszu seinem Besten auf. Das Kind ist froh und gesundIhr habt mir einmal wegen einer Präsentation beymCammergerichte geschrieben. Schreibt mir doch ob Euchnoch daran gelegen ist und wie man die Sache cinfädlenkönnte. Ich bin zwar meist ausser politischen Relationen,doch kann ich vielleicht etwas würken. Lebt indeß recktwohl. Grüßt die Eurigen. Wann und wo werden wiruns denn endlich einmal wieder sehen?

Weimar d. 10 Nov. 88.

Goethe.

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