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Goethe und Werther : Briefe Goethe's, meistens aus seiner Jugendzeit ; mit erläuternden Documenten
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mW glaub mir, glaub an mich, deine Besorgnisse, deineOiavkmmm, schwinden wie Gespenster der Nacht wenndu Geduld hast, und dann binnen hier und einemJahr versprech ich euch auf die lieblichste, einzigste,innigste Weise alles was »och übrig seyn mögte vonVerdacht, Missdeutung n. im schwäzzenden Publikum,obgleich das eine Heerd Schwein ist, auszulöschen, wieein reiner Nordwind, Nebel und Dufft. Weither muss-- muss seyn! Ihr fühlt ihn nicht, ihr fühlt nurmich und euch, und was ihr angeklebt heisst undtrutz euch und andern eingewoben istWenn ich noch lebe, so bist dus dem ichs danke bistalso nicht Albert Und also

Gib Lotten eine Hand ganz warm von mir, undsag ihr: Ihren Nahmen von tausend heiligen Lippen mitEhrfurcht ausgesprochen zu wissen, sey doch ein Aequi-valent gegen Besorgnisse, die einem kaum ohne alles an-dere im gemeinen Leben, da man jeder Base ausgesetztist, lange verdriesen würden.

Wenn ihr brav seyd und nicht an mir nagt, soschick ich euch Briefe, Laute, Seufzer nach Werthern,und wenn ihr Glauben habt, so glaubt dass alles wohlseyn wird, und Geschwäz nichts ist, und beherzige dei-nes Philosophen Brief den ich geküsst habe.

O du! hast nicht gefühlt wie der Mensch dichumsafft, dich tröstet und in deinem, in Lottens

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