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Goethe an Kestner.
Heut Abend des 15. September erhalt ich euernBrief, und habe mir eine Feder geschnitten um rechtviel zu schreiben. Dass meine Geister biss zu Lottenreichen hoff ich. Wenn sie auch die Taschengelder ihrer- Empfindung, daran der Mann keine Prätensivn hat,nicht an mich wenden wollte, der ich sie so liebe. Neu-lich hatte ich viel Angst in einem Traum über sie. DieGefahr war so dringend, meine Anschläge all keineAussicht. Wir waren bewacht, und ich hoffte alles,wenn ich den Fürsten sprechen könnte. Ich stand amFenster, und überlegte hinunter zu springen, es warzwey Stock hoch, ein Bein brichst du, dacht ich, dakannst du dich wieder gefangen geben. Ja dacht ich,wenn nur ein guter Freund vorbey ging, so ipräng ichhinunter und bräch ich ein Bein, so müsst mich der aufden Schultern zum Fürsten tragen. Siehst du alleserinnere ich mich noch, biss aus den bunten Teppich desTisches an dem sie saö und Filet machte, und ihrstrohern Kistgen bep sich stehn hatte. Jbrc Hand habe ich