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Goethe und Werther : Briefe Goethe's, meistens aus seiner Jugendzeit ; mit erläuternden Documenten
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bat er sich denn über das rechte Auge hinein durch denKopf geschossen. Man findet die Kugel nirgends. Nie-mand im Hause hat den Schuß gehört; sondern derFranciskaner Pater (Umrcllm,, der auch den Blick vomPulver gesehen, weil es aber stille geworden, nichtdarauf geachtet hat. Der Bediente hatte die vorigeNacht wenig geschlafen und hat sein Zimmer weithinten hinaus, wie auch die Leute im Haus, welcheunten hinten hinaus schlafen.

Es scheint sitzend im Lehnstuhl vor seinem Schreib-tisch geschehen zu scyn. Der Stuhl hinten im Sitz warblutig, auch die Armlehnen. Darauf ist er vom Stuhlehcruntergesnnken, aus der Erde war noch viel Blut.Er muß sich aus der Erde in seinem Blute gewälzthaben; erst bevm Stuhle war eine große Stelle vonBlut; die Weste vorn ist auch blutig; er scheint auf demGesichte gelegen zu haben; dann ist er weiter, um denStuhl herum, nach dem Fenster hin gekommen, wowieder viel Blut gestanden, und er aus dem Rücken ent-kräftet gelegen hat. (Er war in völliger Kleidung, ge-stiefelt, im blauen Rock mit gelber Weste.)

Morgens vor 6 Uhr geht der Bediente zu seinemHerrn ins Zimmer, ihn zu wecken; das Licht warausgebrannt, es war dunkel, er sieht Jerusalem ausder Erde liegen, bemerkt etwas Nasses, und mepnt ermöge sich übergeben haben; wird aber die Pistole aus