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Goethe und Werther : Briefe Goethe's, meistens aus seiner Jugendzeit ; mit erläuternden Documenten
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und geht. Jerusalem hat sich eben rasiren lasse».Um 11 Uhr schickt Jerusalem wiederum ein Lillet anSooret. H . .., dieser nimmt cs dem Bedienten nicht ab,und sagt, er brauche keine Antwort, er könne sich inkeine Korrespondenz Anlassen, und sie sähen sich ja alleTage auf der Diktatur. Als der Bediente das Illllot uner-brochen wieder zurückbringt, wirft es Jerusalem auf denTisch und sagt: es ist auch gut. (Vielleicht den Bedientenglauben zu machen, daß es etwas gleichgültiges betreffe.)

Mittags isset er zu Haus, aber wenig, etwasSuppe. Schickt um 1 Uhr ein Lillot an mich undzugleich an seinen Gesandten, worin er diesen ersucht,ihm aus diesen (oder künftigen) Monat sein Geld zuschicken. Der Bediente kommt zu mir. Ich bin nichtzu Hause, mein Bedienter auch nicht. Jerusalem istinzwischen ausgegangen, kommt um Uhr zu Haus,der Bediente giebt ihm das Lillet wieder. Dieser sagt:Warum er es nicht in meinem Hause, etwa an eineMagd, abgegeben? Jener: Weil es offen und unversiegelt 'gewesen, hätte er es nicht thun mögen. Jerusalem:Das hätte nichts gemacht, jeder könne es lesen, er solltees wieder hinbringen. Der Bediente hielt sich hier-durch berechtigt, es auch zu lesen, ließt und schicktes mir darauf durch einen Buben, der im Hause auf-wartet. Ich war inzwischen zu Haus gekommen, esmogte 1-^4 Uhr seyn, als ich das Billet bekam: