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Goethe und Werther : Briefe Goethe's, meistens aus seiner Jugendzeit ; mit erläuternden Documenten
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war, und man im Publiko solches schon nahe undgewiß glaubte, ist er, etwa vor 8 Tagen, bcy dem Ge-sandten Falke (dem er bekannt und von dem Vater em-pfohlen war) gewesen, und hat diesen darüber auszu-sorschcn gesucht, der denn, obgleich keine völlige Gewißheitdoch den Anschein und Hoffnung bezeuget.

Neben dieser Unzufriedenheit war er auch in despfältz. Sekret. H ... Frau verliebt. Ich glaube nicht, daßdiese zu dergleichen Galanterien aufgelegt ist, mithin, dader Mann noch dazu sehr eifersüchtig war, mußte dieseLiebe vollends seiner Zufriedenheit und Ruhe den Stoßgeben.

Er entzog sich allezeit der menschlichen Gesellschaftund den übrigen Zeitvertreiben und Zerstreuungen, liebteeinsame Spaziergänge im Mondenscheinc, gieng oft vieleMeilen weit und hicng da seinem Verdruß und seinerLiebe ohne Hoffnung nach. Jedes ist schon im Standedie erfolgte Würkung hervorzubringen. Er hatte sich einstNachts in einem Walde verirrt, fand endlich noch Bauern,die ihn zurcchtwiesen, und kam um 2 Uhr zu Haus.

Dabcy behielt er seinen ganzen Kummer bey sich,und entdeckte solchen, oder vielmehr die Ursachen davon,nicht einmahl seinen Freunden. Selbst dem Kielmanseggehat er nie etwas von der H . ... gesagt, wovon ichaber zuverläßig unterrichtet bin.

Er las viele Romane, und hat selbst gesagt, daß