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Wechsel zwischen Goethe und Kestner dauerte bis zu desLetzteren am 24. Mai 1800 erfolgten Tode fort. Goethe'sletzter vorhandener Brief an Kestner, Nr. 137, ist vom16. Juli 1798. Wahrscheinlich sind einige andere Briefe,durch Kestners in seinen letzten Lebensjahren eingetretenegroße Kränklichkeit, verloren gegangen. Eben dieseKränklichkeit, neben überhäuften Dienstgeschäften, hatauch die Correspondenz von Kestners Seite in spätererZeit beschränkt, wie Goethe in seinen Briefen ihm ver-schiedentlich freundlich vorgeworfen hat.
Um die gegenwärtigen Mittheilungen zu vervoll-ständigen , wäre zu wünschen gewesen, daß ihnen KestnersBriefe an Goethe, worauf mehrere von Goethe's Briefensich beziehen, hätten hinzugcfügt werden können. Alleinder verstorbene Geheime Rath Kanzler v. Müller inWeimar, Goethe's Testamentsvollstrecker, hat sie nichtin dessen Nachlaß gefunden, wahrscheinlich weil Goethesie mit einer großen Masse älterer Briefschaften einstcassirt hat. Dagegen hatte der Geheime Rath die Ge-fälligkeit einen Brief Lottens an Goethe aus Wetzlar,wohin sie sich auf Veranlassung der französischen Occu-pation Hannovers auf einige Zeit zurückgezogen, von1803, und einige Billets von ihr an Goethe, währendeines Besuchs ihrer Schwester in Weimar, von 1816,