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noch mehr erfreut, als die Dinge selbst, welche jedoch allenFreunden zur Erquickung gedient. Besonders danke ich Dir für
den Bericht von L. A., es ist dieses ein allerliebstes,
rührendes, kleines Bild, das sich neben den Wundern und ihrenBedrängern, sehr versöhnend macht, und die Augen immer aufsich zieht, wie ein Christkindchen am Kreuzweg.
Ich weiß nicht und es ist mir wehwüthig dabei zu Muthe,wo dieser Brief Dich treffen wird. Melchior schrieb mir vonRegensburg und Glassing von Bonn, Du seiest krank in Frank-furt, was mich bekümmert. Ich schicke darum diesen Brief an Franz.
Hier ist Alles ganz beim Alten. — Die nämlichen Anfech-tungen, Arbeiten, Leiden und Störungen wie sonst, nur inetwas anderer Form, dauern hier fort, doch wurden in derletzten Zeit die Krankheiten heftiger und länger. Die Emmericherhielt auf Maria Geburt nach langem Gebet, die plötzlicheGnade sich aufznrichten und auch einige Schritte zu gehen. Siethat es am Morgen vor uns mit großer Freude, erklärte aber,es sei ihr nicht lange vergönnt und es würden große andereSchmerzen darauf folgen Sie mußte sich nach wenigen Schrittenwieder niedersetzen. Sie that es hernach öfter; ich schnitzte undpolsterte ihr mit Melchior ein Paar Krücken. Die ersten Ver-suche hatten schon schmerzliche Folgen; ihre Freude überwandund verschwieg es einige Zeit. Ihr Weg auf den Krücken wargewöhnlich vom Bett zu einem MooSsopha, das ich in die Eckebesorgt. Ich hatte ihr Deinen zuvückgelassenen Pelz mit soschwarzem Zeug, wie Dein Sommerrock, überziehen lassen, undsie trug ihn dabei und dankt Dir herzlich. Von vielen Krank-heiten unterbrochen währte dieses Gehen bis gegen Weihnachtenund verminderte sich täglich. Von da an kam sie bis heute aufein schweres, wunderbar wechselndes Krankenlager, bei welchemein schier ununterbrochenes Fieber mit einer ganz schauderhaftenAbzehrung, täglichen und nächtlichen Schweißen, mit Darmgicht,