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aber ein Körnchen Eigensinn oder Verstecktheit im Anderen machtmich mit Schmerzen stumm.
Ich stehe ganz wunderbar mit den Leuten. Die Unterrich-teten und Guten kommen mir so weise vor, daß ich mich schäme,und doch auch gleich wieder sehr unwissend und beinahe lächerlichblind. Ich weiß nicht wie die Leute nur auskommen, entwederist ihnen Alles zu kurz, oder so lang und faltig, daß sie immerstolpern. Wie nah' die Wahrheit liegt, habe ich nie so gewußt.
Hoffentlich wirst Du doch, wenn Du hier ins Land zurück-kommst, die Kranke nochmals besuchen können.
Lebewohl und getreu Gott und den Menschen.
Pilger.
An Dieselbe.
Dülmen, Zoll Ü82Ü.
— — Was mich besonders jetzt beschäftigt sind die Ereignisse
in Würzburg, die Du aus den Zeitungen, z. B. der BerlinerStaatszeitung, kennen wirst. Der acht und zwanzigjährige geistlicheRath Hohenlohe-Schillingsfürst kam zu der Prinzessin vonSchwarzenberg, welche seit vielen Jahren ganz lahm alles Geh-und Stehvermögen verloren hat. Alle ärztliche Hilfe von Europawar erschöpft und sie lag in dem Institut des MechanikersHeine, der solche Lahme durch langjährigen Gebrauch vonMaschinen auf die Beine zu bringen sucht.
Der Priester, Fürst Hohenlohe, fragte die Prinzessin: ob siegenugsam an Jesum glaube, um von dem Gebet des frommenBauern Martin (aus der dort gelegenen Salmischen Herrschaft,