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1 (1855) (1855)
Entstehung
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395
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Derselbe an Denselben.

25. Mni 5820.

Wohlgeborner, Geliebter in Gott unserem Heilande!

Wiederum Dank für Ihre gütige Bemühung!

Itlirsbilis Deus in Sanotis suis! Ja, in dem Päckchen B»ist eine Reliquie des heiligen Ignatius Loyola enthalten. Wenn'sgefällig, so mögen Sie V. losmachen. Beide Reliquien A. undB>, nämlich die des heiligen Augustinus und Ignatius, bitteich mir gelegentlich wieder aus. Es hat aber gar keine Eiledamit.

Da in unseren Tagen die heilige Kirche besonders gedrücktwird, so scheint der Bräutigam sich in und durch seine Braut,die Kirche, wiederum auf eine besondere Weise verherrlichen zuwollen. Auch hier ist ein weibliches.Glied des Leibes Christi,welches die Stigmata eine kurze Zeit gehabt hat, und in sichererErwartung ist, daß sie vor ihrem Ende wiederkommen werden.Die Sache ist ganz gewiß. Weder Täuschung noch Betrughat hier Statt. Die Person darf ich nicht nennen; auch darfdavon nur mit besonderer Vorsicht unter recht Ver-trauten gesprochen werden. Die Gnade wirkt auf und indieser Person auf eine etwas andere Art, als auf die Geliebtezu Dülmen. Die zu Dülmen sieht Vieles, diese hört Vieles.Ach, sagte mir diese vor einiger Zeit, wir arme Menschenmüssen uns mit Buchstaben behelfen, wenn wir sprechen wollen,wie ganz anders geschieht das Sprechen Gottes! Auf meineFrage: Wie geschieht dies Sprechen dann? antwortete sie nacheinigem Besinnen: Ich kann es nicht recht sagen, es ist nur so,wie ein Hauch, dann ist schon Alles gesagt. Diese Personbekommt zu Zeiten einen Brand der Liebe. Dann ist ihr, alswenn ihr ganzer Körper ein Feuer wäre. Es ist ihr erlaubt,daß sie dann ihre Hände im kalten Wasser halten darf, um sich