Druckschrift 
1 (1855) (1855)
Entstehung
Seite
388
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Wunder ganz außer seinem Interesse, und doch sind deren soviele und so außerordentliche, als sie bestimmt nie dagewesen,in einem steten Zusammenhang, ja als eine ganze Natur vonErscheinungen, Erfahrungen, Erkenntnissen und Belehrungen, die,wenn sie ohne Hinderniß aufgefaßt werden könnten, rxl oculvüselbst jedes Freigeistes einen Schatz von Geheimnissen demonstrirenwürden, über dem die Kirche erbaut ist, und von welchem wenigeihrer Glieder mehr wissen, wo er liegt.

Das Nrtalent, diese Dinge näher zu beobachten und zu demSchutz ihrer klaren und vollständigen Entwickelung und Auffassungmitzuwirken, kann jedoch diesem mannichfach sehr gutmüthigenManne zu keiner harten Schuld gerechnet werden, da die Lagedieser Person auf eine so ekelhafte und verwickelte Weise verun-staltet ist, daß er in beständigem Unwillen und Kummer gegensich selbst dort kämpfen muß.

Ich hatte vor, Ihnen in diesem Briefe ganz andere, rührendeund herzerhebende Dinge zu schreiben; aber die täglich gestiegene,bis zu ihrem Gipfel gelangte Noth, macht es mir zur Pflicht, einmaldie Kehrseite dieses Schatzes göttlicher Gnaden vor Ihr gütigesHerz zu bringen, und Sie aufzufordern, ernstlich in Verhältnissenzu Hilfe zu kommen, in welchen sich fortwährend Versuchung undSünde entwickelt, ohne daß irgend einer Verbindlichkeit dadurchGenüge geleistet wird. Nach allem, was ich als die Lebens-aufgabe dieser Begnadigten durch Gottes Barmherzigkeit bisjetzt allein zu überschauen im Stande bin, ist eine große Verant-wortung damit verbunden, so dem Elend in ihrer Nähe, durchwelches es dem Teufel täglich mehr gelingt, die Entwickelungvon Gottes Barmherzigkeit in ihrer Seele zu trüben und zuunterbrechen, keine Schranke gesetzt wird.

Vielleicht daß Ihnen Gott ein Mittel zur Hilfe verleiht.Ermahnungen.und Drohungen sind ganz vergeblich hier, da keineArt von Ehrfurcht da ist, und da die Drohungen ohne alle