Druckschrift 
1 (1855) (1855)
Entstehung
Seite
382
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ihr, daß ich jetzt springen und laufen kann wie ein Hirsck, mitden armen Kindern über eine schöne blumigte Wiese nach Beth-lehem." In welchem armen blinden Zustande sind die Menschen,wenn wir die Erfahrungen der Gottesfreunde betrachten!

Nun ist denn auch der liebe Stolberg bei Gott. Er ist eingroßer Verlust für die katholische deutsche Welt, aber ich denke,er wird auch von dort noch wirken. ---

Nun, meine liebe Mutter, wende ich mich zum Schluffedieser Zeilen, und wünsche Ihnen in allen Ihren geistlichenKindern, welche Sic schon kennen und noch nicht kennen, denvollen, allmächtigen Kindersegen des lieben Jesuskindes, esempfange alle Ihre Wünsche und Gaben und Opfer wie dieGaben der Hirten und Könige an der Krippe, und danke dafürmit dem ewigen Leben, in welches wir geboren werden durchdie ewige Liebe.

6>oria i» Lxeelsis I)eo.

Ähr

herzlich ergebenerClemens Brentano.

Clemens Brentano an Herrn Dortor Wescner in Dülmen,den Arzt der A?ina Eatharina Emmerich.

Lieber Herr Doctor!

Sie bitten mich, Ihnen, was ich heute bei Jungfer Emmerichwährend ihrem dxstatischen Schlafe Auffallendes bemerkte, alseinen Beitrag zu Ihrem ärztlichen Tagebuch über dieselbe mitzu-theilen. Von Herzen gern, in so weit man dies kann. Es gibtDinge, die man nur selbst erlebt, und die eben darum nicht