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indirecte Versicherung von ausgezeichneten Priestern, sie müssedas ganze Verfahren mit ihr anfschreibcn lassen: alle dieseStorungen untergraben die ihrem Zustande so nöthige Ruhemannichfach.
Während diesen Leiden nun hat ihr Arzt, wie schon erwähnt,ans ihren einzelnen Aussagen eine Geschichte des Verfahrens mitihr, und zwar, als erzähle sie es selbst, aufgesetzt, und sie findetsich durch den Ton dieses Aufsatzes beängstigt, indem eine gewisseBitterkeit darin herrscht, welche sie ihrem Gefühle ganz fremdweiß. ES wäre auch allerdings eine Verletzung ihres gutenWillens, wenn eine solche Darstellung ihrer Leiden, als vonihrer Person selbst ausgesprochen, je, und wäre es auch nachihrem Tode, bekannt werden sollte. Nie hat sic daran auch nurgedacht, daß sie klagen wolle, oder könne; aber es wäre ihrerwünscht gewesen, es möge eine würdig aufgefaßte Darstellungdes Verfahrens mit ihr bei der geistlichen Obrigkeit niedergelegtwerden, damit Ew. Hochwürden Gnaden selbst von dem Hergangezu dero Privatverständniß unterrichtet seien, und dem ganzgetrübten Gerüchte hierin keinen Glauben beimessen möchten.Ein solcher Bericht, im Schooße der Kirche niedergelegt, dürsteallerdings für die Zeit, welche die Kirche mannichfach anficht,sehr charakterisirend sein; er ist aber nur auf einen, wenn auchnur Privatbefehl Ew. Hochwürden Gnaden, aus dem Mundeder Kranken würdig aufzunehmcn. Sie bittet daher um einAlmosen geistlichen Trostes und um die nähere MittheilungIhres Willens in dieser Sache, und empfiehlt sich schließendin Ihr Gebet.
Ich flehe zu Gott, er möge in Ew. Hochwürden Gnadenjenes Wohlmeinen für Ihren unwürdigen Diener verstatten, aufwelches er künftig die Hoffnung freundlicher Annäherung, jetztdie Bitte um Nachsicht für dieses Schreiben und die Bitte umGebet zur Stärkung seines innern geistlichen Berufs, wie den