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1 (1855) (1855)
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Seelenznstand, so wie ihn die verordnet!: Commission vonFremden nicht kennt; ich'weiß, wie Sie durch die Nähe beschwer-lich Gesinnter, wie Sie durch vieles Reden, durch viele Personen,besonders bei dem Gefühle, daß der würdige alte Priestergrcis,Herr Abbe Lambert, in diesem Augenblicke sehr krank ist, ganzniedergedrückt werden können, und daß Ihnen leicht, ohne beson-dere göttliche Gnade, um welche wir zn flehen haben, die Kräfteentgehen dürften, der Untersuchung selbst die hinlänglichen Wei-sungen geben zn können, und somit biete ich als ein Christ michIhnen an, als eine Unterstützung in Ihrem, für eine schwerKranke so bedrängten Zustand, insofern die stumme Gegenwarteines wohlwollenden Menschen, dessen Herz Ihnen bekannt ist,Ihnen Math und Fassung in einer so beschwerlichen Lage gebenkann. Es muß der Untersuchungs-Commission, welche als ausrechtschaffenen, auf Erkenntniß der Wahrheit gewiß allein hin-arbeitenden, christlichen Männern bestehend, vorauszusetzcn ist,selbst willkommen sein, Ihnen alle Erleichterung zu verschaffen,welche den Zweck der Untersuchung nur befördern, und die mitderselben leider nothwcndig verbundenen Beschwerden mindernkann; da es der allgemeine Charakter preußischer Rechtspflegeist, das Recht auf die möglichst menschliche Weise auszuüben.Um so mehr fühle ich mich aufgefordcrt, Ihnen meine Gegen-wart als einen erlaubten Trost anzubieten, da ich bei meinemAufenthalt in Berlin erfahren habe, daß in den Berichten ver-letzten Untersuchung meiner, als hier anwesend mit Ihnen inVerbindung Gestandenen, auf eine Weise Erwähnung geschehen,die zur Erkenntniß der Wahrheit eben nicht beitragen konnte.Die Commission kann aus meiner Aussage das sodann erfahren,was Ihrer Untersuchung nützen kann, und genießt zugleich dieöffentliche Rechtfertigung, daß ein fremder, ganz unparteiischer,weder der Regierung, noch der Geistlichkeit anders, als imAllgemeinen verpflichteter Mensch, Zeuge des billigen, nur auf