Möchte ich sie Beide trösten und jeden hier Beteiligten zufriedenstellen können!
Ich habe mit der kranken Emmerich neulich über einenStuhl gesprochen, den ich ihr zu Münster wollte machen lassen.Ew. Wohlgeboren äußerten mir vor einer geraumen Zeit, daßauch Sie diesen wünschten. Nun möchte ich, ehe ich denselbenmachen lasse, Ihre gefällige Meinung über die Einrichtungdesselben gerne vernehmen, und Sie bitten, den Herrn Wesener inmeinem Namen zu ersuchen, mir auch die seinige mittelbar oderunmittelbar mitzutheilen.
Ich muß schließen.
Gott mit uns!
Overberg.
Clemens Brentano an A. E. Emmerich.
Wlm» Le» Z. JinM .18.19.
Würdige geistliche Jungfer!
Da ich erfahre, daß eine von der Regierung vervrdneteCommission sich bei Ihnen gemeldet, welche beauftragt ist, eineUntersuchung über Ihre Person und körperlichen Zustände aufzu-nehmen, so müssen Sie selbst, als eine Gott geweihte Jungfrau,ernsthaft bedacht sein, daß eine solche Untersuchung, durch allemögliche und erlaubte Unterstützung zu einem endlichen Ziel derÜberzeugung gelange, insofern wir es auf Erden überhauptvermögen; denn es kann gewiß der Wille keiner Untersuchung,am wenigsten der von Sr. Majestät dem König verordneten, sein,durch mit Fleiß versäumte Hilfsmittel, eine solche öffentlicheHandlung der Staatsgewalt, unzulänglich, und also allein eineBeschwerde einer armen Kranken werden zu lassen.
Ich kenne Ihren sehr geschwächten körperlichen und gereizten