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1 (1855) (1855)
Entstehung
Seite
254
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Bin ich auch traurig und verwaist,

Ist Tisch und Kammer leer,

Mein Vater, der die Vöglein speist,Der läßt mich nimmer mehr.

Was ist denn noch, das dich betrübt.Diesseits der stillen Gruft?

Ich weiß, daß mich mein Vater liebt,Und einst hinüber ruft.

Dort werd' ich meinen Heiland seh'n,Am Thron der Gnaden knie'n,

Dort werd' ich 'mehr als hier versteh'n,Dort werd' ich schöner blüh'n.

Wohlauf, mein Herz, und sei vergnügtUnd schwing' dich himmelan!

Wie Gott, der Herr, dein Leben fügt,So ist es wohlgethan.

Ein Stündlein noch, dann ist er aus,Der Traum, der Leben heißt;

Dann schwingt sich in sein ew'ges HausDer Gott versöhnte Geist.

OM llm NelMlichkeit.

Bedenk' ich deine große Treue,

Bedenk' ich meine tiefe Schuld,

Dann fühl' ich heiße Scham und ReueUnd preis' in Demuth deine Huld.

Ich bin nur Staub aus Staub geboren,Bin irdisch und verweslich noch,

Und bin zur Herrlichkeit erkoren,

Bin himmlisch auch und ewig doch.