Druckschrift 
1 (1855) (1855)
Entstehung
Seite
253
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Die Nrippr.

Was ist das doch ein holdes Kind,

Das man hier in der Krippe find't?Ach, solch ein süßes Kindelein,

Das muß gewiß vom Himmel sein.

Die Frau, die bei der Krippe knietUnd selig auf das Kindlein sieht,

Das ist Maria fromm und rein;

Ihr mag recht froh im Herzen sein.

Der Mann, der ihr zur Seite steht,Und still hinauf zum Himmel fleht,

Das muß der fromme Joseph sein,

Der thut sich auch des Kindleins fren'n

Und was dort in der Ecke liegtUnd nach dem Kindlein schaut vergnügt,Ein Öchslein und ein Eselein,

Das mögen gute Thierlein sein.

Und was den Stall so Helle macht,

Und was so lieblich singt und lacht,

Das sind die lichten Engelein,

Die schau'n zu Thür und Fenster ein.

Sei hoch gelobt, du dunkle Zell'!

Durch dich die ganze Welt wird hell,Klein Kindlein in Marien's Schooß,

Wie bist du so unendlich groß!

(krinlliiterung.

O Sorge, die mich niederdrückt,

O Sorge, weiche fern!

Mein Vater, der die Blümlein schmückt,Der kleidet mich auch gern.