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1 (1855) (1855)
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Dich, Königin der Hulden,

Dich, Herrin, macht' ich sehn!Dir könnt' ich mein Verschulden,Mein Irren all' gestehn.

Nur einmal macht' ich weinenVar deinem Angesicht,

Das würde freundlich scheinen,Das straft' und zürnte nicht.

O sel'ge Mutter drüben,

Sieh' mild herab auf mich!

Ich muß dich ewig liebenSo herzensinniglich.

Es soll ja all mein StrebenZn deiner Ehre sein,

Ich will ja all mein LebenZu deinem Dienste weihn.

Hrimmrh.

Der Erde rauhe Winde,

Sie thun dem armen Kinde,

O Vater! gar zu weh;

Da oben war's so linde,

Da war kein Sturm, kein Schnee.

Mich zieht ein stetes SehnenNach jenen reinern Tönen,

Nach jenem Hellern Licht;

Die schmerzenvollen ThränenVersiegen ewig nicht.

Das kalte Erdenleben

Kann mir doch gar nichts geben,

Was dieses Sehnen hemmt;

O laß mich aufwärts schweben,

Der Erde bin ich fremd.